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Aktuelles

Aktuelles Elternschreiben zur Situation in unserer Schule

Stand: 27.04.2020

Liebe Eltern,

der Beginn der Schließung unserer Schule aufgrund der Corona-Krise liegt nun schon 6 Wochen zurück. Seither ist vieles geschehen und unser aller Leben hat sich in einer Weise verändert, wie wir es kaum für möglich gehalten hätten. Oft sind wir in Gedanken bei unseren Schülerinnen und Schülern und ihren Familien. Wir wissen, dass die aktuelle Situation für Sie alle mit ganz besonderen Herausforderungen verbunden ist. Besonders auch die Ungewissheit, wie es mit unserer Gesellschaft, aber auch mit den Schulen weitergehen wird, stellt für uns alle eine große Belastung dar.

Auch wir als Schule beschäftigen uns mit der Frage, wie wir mit der aktuellen Situation bestmöglich umgehen können. Zunächst einmal ging es uns darum, die Zeit der Schulschließung so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler möglichst nicht auf Lernangebote und eine Strukturierung des Tages verzichten müssen. So haben die Lehrerinnen und Lehrer - soweit dies umsetzbar ist - Lernaufgaben und weitere Angebote erstellt und diese digital oder in Papierform an Sie übermittelt. Manche Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, diese weitgehend selbstständig zu bearbeiten, andere sind auf eine intensive Unterstützung und Lernbegleitung angewiesen. Uns ist bewusst, dass dies Ihnen als Eltern viel abfordert. Natürlich ist es nicht das Ziel, auf diesem Weg familiäre Konflikte zu verstärken. Daher bitten wir Sie, das Gespräch mit den Lehrerinnen und Lehrern Ihrer Klasse zu suchen, wenn Sie die Unterstützung Ihrer Kinder bei den Schulaufgaben als problematisch erleben.

Wir hoffen, dass es in den nächsten Wochen möglich sein wird, vielen Schülerinnen und Schülern Schritt für Schritt wieder den Besuch der Schule zu ermöglichen. Dies erfordert natürlich die Berücksichtigung der notwendigen Rahmenbedingungen des Infektionsschutzes. Wir wollen nicht verschweigen, dass die weitere Öffnung gerade für unsere Schulform mit besonderen Herausforderungen verbunden ist. Die gesundheitlichen Belastungen einiger Schülerinnen und Schüler fordern eine ganz besondere Achtsamkeit, was die Hygienebedingungen in der Schule betrifft. Andererseits wissen wir, dass es für einige Schülerinnen und Schüler unserer Schule sehr schwierig ist, die erforderlichen Verhaltensregeln zum Infektionsschutz zu verstehen und zuverlässig einzuhalten. Eine Öffnung der Schule kann daher nur sehr behutsam und in kleinen Schritten erfolgen.

Gerne schildern wir Ihnen, wie wir bisher vorgegangen sind.

Seit Beginn der Schulschließung wurde an der Schule eine Notbetreuungsgruppe eingerichtet, einerseits um Eltern zu ermöglichen, ihre berufliche Tätigkeit in sogenannten „systemkritischen" Bereichen auszuüben, andererseits um Familien zu unterstützen, bei denen das Jugendamt eine besondere Belastung festgestellt hat. Ab Montag, dem 27.04.2020, ist die Notbetreuung zusätzlich für erwerbstätige Alleinerziehende möglich, die nicht in „systemkritischen" Bereichen beschäftigt sind.

Seit vergangenem Donnerstag, dem 23.04.2020, nehmen die ersten 3 Schüler wieder am Unterricht teil. Gemäß den Vorgaben des Ministeriums für Schule und Bildung (MSB) handelt es sich dabei um die Schüler der Abschlussklasse (ASS 3) im Bildungsgang Lernen, bei denen auch die Eltern keine gesundheitlichen Bedenken bzgl. eines Schulbesuchs haben.

Die Betreuung und Beschulung der Schülerinnen und Schüler wird durch zahlreiche Maßnahmen im Bereich Hygiene und Infektionsschutz begleitet.

- Durchgängig ist eine Krankenschwester vor Ort, um die Einhaltung des schulischen Hygieneplanes sicherzustellen. - Der Schulträger stellt sicher, dass die notwendigen Hygieneartikel und Desinfektionsmittel in der Schule ausreichend vorhanden sind. - Das Kriseninterventionsteam Schule (Lehrkräfte, Therapieleitung, Pflegeleitung, Hausmeisterin, Büro, Schulleitung), der Schule hat getagt und mit Beratung durch Dr. Müller detailliert festgelegt, wie die ersten Schritte des schulischen Alltags gestaltet werden können. - Wesentliche Punkte wurden in einer Handreichung für alle Lehrerinnen und Lehrer zusammengefasst. Die aktuell getroffenen Bewertungen und Entscheidungen werden wir auch weiterhin überprüfen und an die sich ändernde Lage anpassen.

Im Mittelpunkt der Hygienemaßnahmen stehen für alle Personen in der Schule die folgenden Grundregeln: - regelmäßiges und sorgfältiges Händewaschen, nicht nur nach dem Toilettengang und beim Umgang mit Lebensmitteln, sondern in zahlreichen Alltagssituationen. Bei Bedarf kann im Einzelfall auch eine Händedesinfektion erfolgen. - in allen Situationen des Alltags einen Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Personen halten. - Niesen oder Husten ausschließlich in die Armbeuge.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren, halten wir die beiden Gruppen (Klassenunterricht / Notbetreuung) voneinander getrennt. Auch die Schülerbeförderung erfolgt unter Einhaltung strenger Hygieneregeln, die durch den LVR auf der Basis aktuell geltender Bestimmungen vorgegeben werden. Wichtig ist uns auch die sozial-emotionale Begleitung der Schülerinnen und Schüler in dieser Zeit. So ist genug Raum gegeben, um über Fragen und Ängste im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu sprechen. Insgesamt stellen wir fest, dass die ersten Schritte der Öffnung unserer Schule in einem ruhigen und sehr geordneten Rahmen abgelaufen sind.

Aktuell ist noch nicht bekannt, welche weiteren Maßnahmen der Öffnung folgen werden und welche Schülerinnen und Schüler im nächsten Schritt die Schule besuchen sollen. Darüber wird das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) entscheiden. Sobald wir neue Informationen hierzu erhalten, werden wir Ihnen diese mitteilen.

Wir wissen, dass einige Eltern in dieser unsicheren Zeit große Bedenken haben, ihr Kind zur Schule zu schicken. Dafür haben wir großes Verständnis, besonders, wenn man die zahlreichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen unserer Schülerinnen und Schüler bedenkt. Wir bitten Sie, in diesen Fällen mit uns Kontakt aufzunehmen. Gerne sind wir bereit, gemeinsam zu überlegen, wie wir zu einer guten Lösung kommen können.

Auch für alle weiteren Fragen stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien alles Gute in dieser Zeit, besonders Gesundheit, Gelassenheit und eine Portion Optimismus.

Herzliche Grüße

Thomas Herrmann Anette Heider Schulleiter Stellv. Schulleiterin

Aktuelle Information des Ministeriums (MAGS) zur Bestimmung der Berufsgruppen, die Anspruch auf eine Notbetreuung haben.

Stand 20.04.2020

Vordruck Betreuung

Stand 21.04.20

Links zum Thema 'Umgang mit Ängsten vor der Ansteckung mit dem Corona-Virus (COVID 19)'

Ein besonderes Thema ist der Umgang mit Ängsten vor Ansteckung mit dem Corona-Virus (COVID-19), die neben Lehrkräften auch Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern ggf. haben.

Diese Ängste müssen in jedem Fall ernst genommen werden.

Für die Betroffenen ist es hilfreich, möglichst umfassend und transparent über die vor Ort geltenden Sachverhalte und die durchgeführten Hygienemaßnahmen informiert zu werden.
Verunsicherte Menschen benötigen klare Information: Was kann ich selbst tun, wie geht es weiter, auf welche Unterstützungsangebote kann ich zurückgreifen?

Sollte es sich hierbei um Ängste handeln, die sehr stark ausgeprägt sind, können sich alle zuvor genannten Betroffenen auch an die für sie zuständige Schulpsychologische Beratungsstelle wenden (Link siehe unten).

Mehr Informationen zum Thema "Umgang mit Ängsten" haben wir auch auf der Informationsseite „Schule und Corona" zusammengestellt (Link siehe unten)



Grüße und Wünsche von der Ori 3b

Elternbrief des Ministeriums vom 27.03.2020

Hier finden Sie einen Elternbrief der Ministerin zum verantwortungsvollen Umgang mit der Notbetreuung.

Tipps für Eltern für die Zeit der Schulschließungen

Liebe Eltern,

Gerne leiten wir hier Tipps und Empfehlungen weiter, die Ihnen eventuell helfen können, die nächsten Wochen positiv zu gestalten. Ganz besonders möchten wir Sie auf den hilfreichen Link des schulpsychologischen Dienstes Mönchengladbach aufmerksam machen (siehe unten).

Der Schulpsychologische Dienst selbst steht Ihnen gerne bei Bedarf für ein Beratungsgespräch zur Verfügung:

Schulpsychologischer Dienst
Tel. (02161) 25-54370
Schulpsych-Dienst@moenchengladbach.de

Das Ministerium für Schule und Bildung NRW (MSB) hat Hinweise auf Lernmaterialien veröffentlicht, die wir gerne an Sie weiterleiten. Sicher ist davon nur ein Teil für unsere Schülerinnen und Schüler geeignet. Wir hoffen aber, dass sich hier dennoch der eine oder andere brauchbare Hinweis findet:

Angebot des WDR:
Im WDR Fernsehen wird täglich in der Zeit zwischen 9 Uhr und 12 Uhr ein Programm für Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter ausgestrahlt. Das Angebot kombiniert Inhalte aus bekannten Kinderprogrammen wie der Sendung mit der Maus, Wissen macht Ah! und Planet Schule mit interaktiven Elementen, also beispielsweise Rätselmöglichkeiten und aktive Bewegungspausen. Durch das Programm führen André Gatzke und die Grundschullehrerin Pamela Fobbe.

Darüber hinaus wird es für Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen unter "Planet Wissen" sowie Angeboten des WDR weitere, auch fachbezogene Inhalte und Lernangebote (Lernspiele, Apps, Simulationen) geben. Weitere Anregungen, die wir erhalten, werden wir ebenfalls an dieser Stelle veröffentlichen (Links siehe unten).

Ihnen und Ihren Familien wünschen wir, dass Sie mit Zuversicht und positivem Geist, vor allem aber gesund durch die nächsten Wochen kommen.

Herzliche Grüße
Thomas Herrmann, Schulleiter
Anette Heider, Stellv. Schulleiterin

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Wir brauchen dich! ...als Helferin oder Helfer an unserer Schule

Du bist mit der Schule fertig und weißt noch nicht genau, was du machen möchtest? Du hast Spaß an der Arbeit mit Menschen? Du möchtest in einem sozialen Bereich arbeiten? Vielleicht wäre ein Freiwilliges soziales Jahr oder der Bundesfreiwilligen Dienst etwas?

Schau doch mal rein:

Helferinnen und Helfer im Freiwilligen Sozialen Jahr für das Schuljahr 2020/21 gesucht

Helfer und Helferinnen im Freiwilligendienst

Die Aufgabe der Helfer und Helferinnen unserer Schule ist vielfältig und abwechslungsreich. Sie reicht von der Unterstützung der Schülerinnen und Schüler im Unterricht über die Pflege bis hin zum angeleiteten Bewegungstraining. Eine sicherlich interessante Erfahrung...

Wir suchen für das Schuljahr 2020/21 Helferinnen und Helfer im Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst, die Interesse an der Begleitung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen haben.
Unsere Einrichtung ist eine Ganztagsschule mit ca. 170 Schülerinnen und Schülern in 16 Klassen. In den Klassen arbeiten pädagogisch-therapeutische Teams, die durch die Helferinnen und Helfer im Freiwilligen Sozialen Jahr ergänzt werden.

Schwerpunkte der Tätigkeit im Freiwilligen Sozialen Jahr sind die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler im Unterricht sowie im Bereich der Pflege während des Schultages.

Sie erhalten die Möglichkeit, in der Begegnung mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen ein vielfältiges Arbeitsgebiet kennen zu lernen und einen Einblick in verschiedene pädagogische und therapeutische Berufe zu erhalten.
Wenn Sie diesem Link folgen, finden Sie einige Erfahrungsberichte…

Bei Interesse können Sie weitere Auskünfte unter 02161 - 820990 erhalten. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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Dr. Müller übernimmt Amt des Schularztes

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Zu Beginn des Jahres 2019 übernimmt Dr. Müller, in der Nachfolge von Dr. Nasser, ehrenamtlich die Aufgabe des Schularztes an unserer Schule.

Nach Medizinstudium in Köln und Ausbildung am Kreiskrankenhaus Waldbröl zum Kinderarzt mit Nebentätigkeiten an den Kliniken Köln-Amsterdamer Str. und an der Universität Bonn, konnte er als Oberarzt und später Chefarzt der Kinderklinik am Krankenhaus Neuwerk über 35 Jahre Erfahrung in der ganzheitlichen Versorgung aller Altersstufen sammeln.

Dr. Müller steht dienstags von 10.30 - 12.00 Uhr oder nach Vereinbarung über das Sekreteriat auch an anderen Schultagen in medizinidchen Versorgungsfragen zur Verfügung.

Verhaltenskodex der LVR-Förderschule Mönchengladbach

Ausschnitt des Verhaltenskodex'
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Prävention von sexueller Gewalt gewinnt in der Öffentlichkeit immer mehr an Bedeutung und wird zunehmend enttabuisiert.

Diesem Thema haben sich auch die LVR-Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung zugewandt und eine Selbstverpflichtung zur Prävention vereinbart, die die Veröffentlichung eines Leitsatzes auf unserer Schulhomepage, die Entwicklung eines Verhaltenskodex‘ sowie eines Interventionsplanes und eines Fortbildungskonzeptes umfasst.

In einem etwa einjährigen Prozess hat sich unser gesamtes Kollegium mit der Entwicklung eines Verhaltenskodex‘ zur Prävention von (sexueller) Gewalt beschäftigt. Über das Arbeitsergebnis möchten wir Sie heute gerne informieren. Es soll einen verbindlichen Rahmen für das Verhalten aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Umgang mit Schülerinnen und Schülern bieten. Wichtig erscheint es uns, auf diese Weise zu einer Kultur des respektvollen Miteinanders und der Achtsamkeit in der Schule beizutragen. Denn in einem solchen Klima sind alle wesentlich besser vor grenzverletzendem Verhalten geschützt.

Sie finden den Verhaltenskodex in der Anlage.

Verhaltenskodex

Hier finden Sie unseren Verhaltenskodex als pdf.